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Seliwanoff-Probe zur Unterscheidung von Glucose und Fructose

Einleitung:

Da Glucose und Fructose bei der Fehling'schen Probe eine Rotfärbung verursachen, muss man eine andere Probe heranziehen, um diese beiden voneinander zu unterscheiden. Dies gelang dem Chemiker Seliwanoff (auch Seliwanow).

Geräte und Chemikalien:

2 Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Salzsäure, Glucose, Fructose, Resorzin

Versuchsaufbau:

Siehe Foto bei den Versuchsbeobachtungen.

Versuchsdurchführung:

Wir geben in einen Reagenzglas eine Spatelspitze Glucose und in das andere Reagenzglas Fructose. Dann fügen wir in den beiden Ragenzglässer Resorzin und Salzsäure hinzu. Anschließend haben wir die beiden Reagenzglässer mit der leuchtenden Flamme schwach erhitzt.

Versuchsdurchsbeobachtungen:

Bei der Fructose-Lösung gibt es einen Farbumschlag von Hellgelb nach Rot. Bei der Glucoslösung ist keine Veränderung zu beobachten.


Glucose (2. von rechts) und Fructose (rechts) mit Seliwanoff-Reagenz vor dem Erwärmen, Foto von Kürşat K.



Glucose (2. von rechts) und Fructose (rechts) mit Seliwanoff-Reagenz nach dem Erwärmen, Foto von Kürşat K.


Versuchserklärung:

Die Seliwanoff-Probe weist die Ketogruppe nach. Die Fructose besitzt eine Ketogruppe am C-2-Atom, die mit Resorzin in der sauren Umgebung zu einen roten Farbstoff reagiert.
Die Glucose besitzt keine Ketogruppe, deshalb verläuft die Seliwanoff-Probe an Glucose negativ.



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